Compliance


bedeutet in der betriebswirtschaftlichen Fachsprache Regelkonformität.

 

 Der Begriff stammt ursprünglich aus der US-amerikanischen Finanzbranche und steht für die Einhaltung von Gesetzen, Regeln und Richtlinien in Unternehmen. Üblicherweise wird Compliance als die in der Verantwortung der das Unternehmen vertretenden Organe liegende Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und unternehmensinternen Richtlinien definiert.

 

 In der jüngsten Vergangenheit wurden Fragestellungen zum Thema Compliance vielfach von der Rechtsabteilung eines Unternehmens beantwortet. Nach und nach wurden hierfür, nicht zuletzt aufgrund der Entwicklungen in der Gesetzgebung, verstärkt eigenständige Ressourcen im Unternehmen für den Bereich Compliance gebildet.

 

 Üblicherweise verbindet man mit dem Thema Compliance, Fragestellungen in den Bereichen des Arbeitsschutzes, der Rechnungslegung, dem Datenschutz, des Whistleblowings, der Geldwäscheprävention oder dem Risikomanagement.

 

 Um nachhaltig die Durchsetzung von Compliance-Standards in einem Unternehmen gewährleisten zu können, wurden sogenannte Compliance Management Systeme (CMS) eingeführt.

 

 Diese CMS beinhalten dabei, die durch die vertretungsberechtigten Organe eines Unternehmens festgelegten Standards, um die Einhaltung gesetzlicher Regeln sicherzustellen. Ebenfalls werden hiervon solche Maßnahmen erfasst, die in einem Unternehmen bestehende Missstände aufdecken und nachhaltig verhindern sollen. Hiermit geht in der Regel ebenfalls die Einrichtung eines Whistleblowingsystems (Hinweisgebersystems) einher.

 

 Weitergehende ausführliche Informationen zum Thema Compliance, Geldwäsche, Datenschutz, sowie zum Thema Whistleblowing finden Sie nachfolgend unter www.complianceberater.team.